2001
Reise
Nach einem Jahr Pause, machten wir uns Anfang Juli auf, um die
Früchte der Vorbereitung von se und MC zu pflücken. Alles begann
wie wir es uns gewohnt waren, wir trafen uns um 07.15 am Bahnhof
Wädenswil. Es war dann auch keine grosse Überraschung, dass wir
dann einen Zug bestiegen. Der erste Teil unserer Reise führte uns
nach Glarus, wo wir bei noch schönem Wetter zu einem
Büchsenmacher in den Schiesskeller Pistolen und Revolver
Schiessen gingen. Hier sei angemerkt, dass sich das Alter
durchgesetzt hat und Thomsi unangefochten Sieger des kleinen
Wettbewerbes wurde. Anschliessend machten wir uns auf den
zweiten Teil der ersten Etappe. Natürlich begann es nun wie aus
Kübeln zu regnen, was den weiteren Ablauf der Reise ein wenig
beeinträchtigte. In Sargans angekommen wurde die Regenvariante
hervorgezaubert. D.h. wir fuhren mit dem Zug bis Landquart um
anschliessend mit dem Postauto nach Jenins (2 Haltestelle) zu
fahren. Leider hätten wir bereits zwei Haltestellen früher aussteigen
sollen, damit wir dann nicht völlig durchnässt bei einem Weinbauern
in Malans angekommen wären. Doch leider hatte MC in Geographie
einen Fensterplatz, so dass uns der Regen nicht erspart blieb.
Später benutzen wir dann noch ein Taxi um
wieder zum Bahnhof Landquart zu
gelangen, wo wir dann den Zug nach Chur
bestiegen. In Chur angekommen, zeigte
uns dann Üse seine Künste und führte uns
über 10 Zebrastreifen ohne Umweg zu
unserem kleinen Hotel in der Altstadt. Der
Abend stand uns dann zur freien Verfügung,
so dass hier nichts weiter berichtet werden
kann, da jeder auf sich selber gestellt war.
Am Sonntag konnten wir ein wenig
ausschlafen. Dann ging es wieder los
Richtung Bahnhof, dieses Mal jedoch auf
direktem Weg (Üse sei dank). Am Bahnhof angekommen bestiegen
wir ein Postauto Richtung Churwalden. Zur Abwechslung konnten wir
dort dann auf der längsten Sommerrodelbahn Europas unseren Mut
beweisen, dabei stellte sich heraus, das MC alt geworden ist, er
wurde nämlich vom noch älteren Fuzzy eingeholt. Nach einem oder
zwei (Giese drei) Bieren ging es dann wieder ins Tal zurück. In Chur
bestiegen wir dann den Intercity nach Pfäffikon. Hier hatte erneut
Giese die blendende Idee auf Höhe Lachen nochmals eine Runde
grosser Biere zu bestellen. Von Pfäffikon wechselten wir dann die
Schiene Richtung Samstagern. Zu unserer aller Überraschung
erwartete uns da Hansruedi Meier mit einem Pferdegespann
inklusive Bier (schon wieder). Nach einer ruhigen Rundreise
oberhalb Wädenswils klang die Reise dann auf dem Hof von
Hansruedi bei einem Grillplausch zusammen mit allen Frauen,
Freundinnen und Hans aus. Hier zeigte es sich dann wiederum, dass
Üse kein zuhause hat, denn er wollte partout nicht nach Hause, was
MC noch einiges Kopfzerbrechen bereitete, da unbedingt noch aufs
Schei.....haus wollte, ohne dass er dabei einschläft.
GV
Die GV 2001 hatte es in sich. Zuerst wurde ein neues Mitglied in
unserer Runde aufgenommen was die Mitgliederzahl auf 11 erhöhte.
Nach Beendigung der GV, sicherlich auch unter Einfluss von Alkohol,
kam es dann jedoch zu einem kleinen Eklat, was unsere
Mitgliederzahl wieder auf 10 zurücksetzte.
Fasnacht
In diesem Jahr gingen wir einen neuen Weg. Wir trafen uns am
Abend bei Giese um zuerst die Wand zu stellen. Da wir bereits zu
Beginn dieser Tätigkeit 4 Leute wahren, kamen wir sehr zügig voran,
so dass wir um 20.00 Uhr mit dem Hauptteil des Abends starten
konnten, der Suche nach unserem Motto. Traditionellerweise
starteten wir mit einer Flasche Bier in diese schwierige Aufgabe.
Während Mäse, wie jedes Jahr das Protokoll von den sensationellen
Ideen führte, marterten wir anderen unsere Hirne um brauchbare
Ideen zu finden. Nach kurzer Zeit bemerkten wir den Anflug eines
Hungergefühls, so dass wir unverzüglich bei einem Pizzakurier
etwas zu Essen bestellten. Nachdem wir dem Kurier, mit viel Mühe
den Weg erklärt hatten, fuhren wir mit der Suche weiter. Und jetzt
mussten wir feststellen, dass wir älter werden. Denn nach bereits
einer Stunde hatten wir das Motto gefunden. Wir würden uns in
verwandeln. Mit dem Bau des Wagens starteten wir dann Ende
Dezember. Auch hier führten wir etwas Neues ein. War arbeiteten
neu an einem Samstag. Hier zeigte Üse einmal
mehr, wie wertvoll er für unsere Clique ist, mit
seinen guten Ideen, seinen Überredungskünsten
sowie seines Organisationstalentes bauten wir in
kürzerster Zeit einen wunderbaren Wagen.
S’EX2 1993