1999
Reise
Nach einem Jahr ohne Reise, fanden die Mitglieder Giese und Giez
die Zeit und Muse, eine sehr abwechslungsreiche Reise zu
organisieren. Nachdem wir uns am Morgen beim Bahnhof getroffen
haben, stiegen wir alle mit den grössten Erwartungen ins Postauto.
Nach 5 interessanten Minuten verliessen wir dieses beim Kahuna's
wieder um dort ein ausgiebiges Frühstück zu geniessen. Als die
Verdauung langsam einsetzte. Konnten wir eine ruhige Fahrt in
einer Pferdekutsche bis nach Schindellegi geniessen. Damit keine
grosse Langeweile aufkommen konnte, bestiegen wir
anschliessend bereits das dritte Fortbewegungsmittel. Die nächste
Etappe war ebenfalls sehr interessant und kurz, denn bereits in
Rothenthurm durften wir die Bahn wieder verlassen. Mit dem Bus
ging es dann weiter bis Sattel, wo wir die Inline-CH-Meisterschaft
nicht in unseren Schatten stellen wollten
und uns sogleich auf den Weg machten mit
dem Sessellift ins Hochstuckli zu reisen.
Dort angekommen war es denn schon fast
Zeit Mittag zu essen. Doch bevor wir uns
verköstigten, benutzen wir noch die
Rodelbahn. Endlich glücklich, da verpflegt,
machten wir uns auf den langen Weg in die
Berge. Nach ca. 10 Minuten Fussmarsch
kam uns dann der erste Zwischenstop bei
Benni sehr gelegen. Da wir sehr gut in der
Zeit lagen, blieben wir dort für einige
Kaffees und Krummen. Somit erreichten wir
unsere Stall gegen 18.00 Uhr, wo wir dann sogleich das Stroh
bezogen. Am nächsten Tag ging es dann wieder nach Hause. Den
Höhepunkt bildet dabei noch das Abendessen, das wir im Garten
von Giez einnehmen konnten. Alles in allem, auch das ein
gelungenes Reischen, das als "Fahren, Warten, Fahren, Warten
usw." in die Geschichte eingegangen ist.
Fasnacht
Die Sujet-Besprechung fand dieses Jahr im Volkshaus statt. Dort
strotzten wir nur so von Ideen, denn wir füllten wieder mal Seite um
Seite bis wir schliesslich gar nicht mehr wussten, was wir eigentlich
wollten. Um ein wenig Klarheit in unsere ach so verwirrten Gedanken
zu bringen, tranken wir 1, 2, 3 Biere und siehe da wir hatten die
Erleuchtung:
Auf diese Idee kamen wir, da im Saal vom Volkshaus ein Bild hing
mit einem alten Segelschiff. Ach wäre es doch jedes Jahr so einfach.
Bei der Umsetzung der Idee wurden wir dann von Grössenwahn
befallen, denn wir vergrösserten unseren Wagen noch mit Hilfe von
Eisengerüsten. Doch auch dieses Projekt konnten
wir zu einem guten Ende bringen. Hier ist der
Hinweis erlaubt, dass man besonders die Echtheit
der Schiffsplanken bewundern sollte (Giese setzte
Stunden ein, um mit einem, nach seiner Ansicht,
wasserfesten Filzstift, unserem Gefährt den letzten
Schliff zu geben). Leider wurden wir für unseren
grossen Einsatz schlecht belohnt, denn während des
ganzen Umzuges regnete es in strömen, doch beim
anschliessenden Umtrunk fanden wir unsere
Lebensgeister schnell wieder und so bleibt auch
diese Fasnacht in sehr guter Erinnerung.
S’EX2 1993